Montag, 15. Oktober 2018

Greville Kokoshnik Tiara



Eine Überraschung erwartete uns bei der Hochzeit von Prinzessin Eugenie mit Jack Brooksbank am 12.10.2018 in Windsor.

Die Enkelin der Queen erschien in einem Traum von Kleid, ohne Schleier aber mit einer handfesten Sensation.

Die Braut trug als Hochzeitstiara die Greville-Boucheron-Kokoshnik-Smaragd Tiara die seit fast 80 Jahren nicht mehr zu sehen war.

Zurückzuführen  ist diese Kokoshnik auf die Hon.Mrs. Greville.



Margarete Helen Anderson wurde als uneheliche Tochter des Brauereimultimillionär William Mc Ewan (1827-1913) und Helen Anderson (1835 oder 1836-1906) 1863 geboren.

Ihre Eltern heirateten erst im Jahr 1885 als sie nach London zogen und Margaret 21 Jahre alt war.

1891 heiratete sie Ronald Greville (1864-1908).




Er war Politiker.

Seine Eltern waren Algernon Greville, 2. Baron Greville ( 1841-1909) und Lady Beatrice Violet Graham.

Am 05.04.1908 starb Ronald Greville überraschend nach einer Operation an Lungenentzündung.
Er wurde nie Baron da er 1 Jahr vor seinem Vater starb.

Durch das Vermögen ihres Vaters stieg Margaret in der Gesellschaft schnell auf und war als Gastgeberin und Philantrophin in der britischen Gesellschaft bekannt.

Ihr Mann Ronald gerne "Ronny " genannt war ein enger Freund des Prinzen von Wales, zukünftiger König Edward VII.

Margaret wurde die beste Freundin von Alice Keppel, eine langjährige Geliebte des Königs.

Wobei gesagt werden muss das Königin Alexandra sie liebte und diese Liaison tolerierte denn sie war die einzige die den König bei seinem Stimmungsschwankungen beruhigen konnte.


Alice Keppler
Nach 9 Jahren Liebelei starb der König und Alice Keppler wurde des Palastes verwiesen.

Margaret allerdings blieb am Hof als enge Freundin von Königin Mary.

Wahrscheinlich schweißte beide die Leidenschaft für Schmuck zusammen.

1922 wurde sie eine Dame Commander des Ordens des British Empire.

Margret besaß eine Menge teure Juwelen. Ich werde darüber noch einen eigenen Blog machen.

Unter diesen Juwelen war auch diese Kokoshnik.

Es existiert ein Foto das Mrs. Greville beim Tragen der Kokoshnik zeigt.





Auf diesem Bild sehen wir die Gesellschaft bei einem Konzert der österreichischen Gesandtschaft in London 1937.

Margaret Greville sitzt hinter Sir Thomas Inskip und wird teilweise von ihm verdeckt.
Allerdings denke ich das es sich um diese Kokoshnik handelt.

Die Grevilles lebten in Polesden Lacey, ein Herrenhaus aus der Regency Epoche (Epoche zwischen 1811 und 1820)




1906 baute sie das Haus um und legte Gärten an.
In den umfassend renovierten Innenräumen ist ihre umfangreiche Sammlung von Bildern, Möbelstücken, Porzelan und Silber zu sehen.

Zu dem Anwesen gehört ein 5,6 km² großer Grundbesitz mit Wiesen und Spazierwegen. Den ummauerten ehemaligen Küchengarten funktionierte sie in einen Rosengarten um.

Später bot sie das Haus Prinz Albert und ermutigte ihn um die Werbung und Verlobung mit Lady Elisabeth Bowes-Lyon.

Letzendlich jedoch ging das Haus in den nationel Trust von England, Wales und Nordirland.

Der zukünftige König George VI. und Königin Elisabeth flitterten 1923 in Polesden Lacey und blieben bis zu ihrem Tod eng mit ihr befreundet.



Als Margaret Greville 1942 starb hinterließ sie, da sie keine Kinder hatte, alles oder sagen wir fast alles der britischen Krone.

All ihr Schmuck ging an Queen Elisabeth, Queen Mum.
Darunter diese Kokoshnik.



Gefertigt wurde sie von Boucheron ca. 1919 mit Diamanten im Brillant- und Rosenschliff die in Platin gefasst wurden.

Mrs. Greville erwarb sie aber erst im Jahr 1921.

Das Zentrum wird beherrscht von einem großen Smaragd mit 93,70 Karat.
An den Seiten befinden sich kleinere Smaragde.

In sämtlichen Berichten die ich gelesen habe ist von je 3 Smaragden die Rede.

Doch wie wir deutlich sehen können sind es 4.


Es könnte möglich sein das diese Steine nachträglich eingebaut wurden.

Diese Überraschung war also perfekt, da wir alle annahmen das sie die Tiara ihrer Mutter trägt.

ich hätte mir jetzt such einen wunderbaren Schleier vorstellen können, aber so war es auch ein perfekter Auftritt.

Ob wir diese Tiara je wiedersehen werden?
Seien wir gespannt.


Quelle, Twitter, Youtube, Google,...

Sonntag, 14. Oktober 2018

Prinzessin Eugenie und Jack Brooksbank 12.10.2018





Am 12.10.2018 fand in der St. George Chappel von Windsor Castle die letzte royale Hochzeit des Jahres statt.

Prinzessin Eugenie, Enkelin von Queen Elisabeth II., Tochter von Sarah Ferguson und Prinz Andrew, und Jack Brooksbank gaben sich das Ja Wort.

Die beiden sind seit 8 Jahren ein Paar und hielten ihre Verbindung stets privat.


Jack Christopher Stamp Brooksbank kam am 3. März 1986 als ältester Sohn von George Brooksbank und seiner Ehefrau Nicola, geborene Newton, zur Welt. Er hat einen zwei Jahre jüngeren Bruder namens Thomas.

Es ist eine privilegierte Familie, in die er hineingeboren wird: Sein Vater ist Firmenchef, seine Mutter Wirtschaftsprüferin. Auch ihre Herkunft kann sich sehen lassen: Sie entstammen Sir Edward Clitherow Brooksbank, 1st Baronet, und sind damit adeliger Herkunft.

Jack und Eugenie sind Cousin und Cousine dritten Grades. Ihr gemeinsamer Vorfahre ist Thomas William Coke (*1822-†1909), der zweite Earl von Leicester. Coke ist der Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater vonSarah Ferguson, der Mutter von Prinzessin Eugenie. Außerdem ist er durch seine zweite Heirat mit einer gewissen Georgina Cavendish auch der Ur-Ur-Großvater von Jack Brooksbank.


Das Paar verlobte sich dann im Januar 2018 in Nicaragua.

Am 22.01.2018 gab der Buckinghampalast dann offiziell die Verlobung bekannt.

Eugenies Verlobungsring ist ein ovaler Padparadscha-Saphir umgeben von Diamanten


Der Wert des Ringes wird zwischen 30.000 und 150.000 Euro geschätzt.




Hier ist das letzte Interview am 11.10.2018 einen Tag vorher und beiden scheinen als ob sie überhaupt nicht nervös sind.


Die Hochzeit fand in der wunderschönen St. George Chappel in Windsor statt und war wunderbar herbstlich geschmückt.



Pünktlich reiste die Braut mit ihrem Vater Prinz Andrew in einem Rolls Royce Phantom VI Bj. 1977 vor der Kirche an.





Ihm entsteigt eine wunderschöne junge Braut ohne Schleier aber dafür mit einer Überraschung auf dem Kopf.






Zu dieser Überraschungs Tiara komme ich später...und wenn wir ehrlich sind dachten wir alle das Eugenie die Hochzeitstiara ihrer Mutter trägt...

Eine Braut ohne Schleier...aber dafür ein wunderbares Kleid.

Das Brautkleid wurde von Peter Pilotto und Christopher De Vos entworfen und hat einen niedrigen Rücken, der sich in einen fließenden Zug in voller Länge drapiert. 

Die Low-Back-Funktion wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Prinzessin Eugenie durchgeführt, die im Alter von 12 Jahren operiert wurde, um die Skoliose zu korrigieren. 

Der Stoff enthält eine Anzahl von Symbolen, die für die Prinzessin bedeutungsvoll sind: Die Symbole sind eine Distel für Schottland, die die Vorliebe des Paares für Balmoral anerkennt; ein Kleeblatt für Irland als eine Reflexion der mütterlichen Familie der Braut; die Yorker Rose; und Efeu, die das Zuhause des Paares darstellen.

Am Arm des stolzen Vaters schritt Eugenie durch das Kirchenschiff zum Altar wo ihr Jack auf sie mit Tränen in den Augen auf seine wunderhübsche Braut wartete.




Und hier sehen wir den perfekten Hofknicks vor der Queen.



Nach der  Trauung kam das glückliche Paar aus der Kirche und gab sich den Hochzeitskuss.

















Nach ihrer romantischen Kutschenfahrt durch die Straßen von Windsor kamen Eugenie und Jack zu ihren ca. 800 Gästen zu einem Lunch Empfang der von Königin Elisabeth veranstaltet wurde.

Der Stand-up-Empfang (genau wie Prinz Harry und Meghan nach ihrer Hochzeit im Mai) fand in der Waterloo Chamber, dem Grand Reception Room und der St. George's Hall in Windsor Castle statt.
Waterloo Chamber
 Grand Reception Room

St. George's Hall

Gäste, darunter Prinz Charles, William und Kate, Harry und Meghan, knabberten an Fingerfood, wie Mini-Hackbraten in Yorkshire Pudding und kleine Scotch Eier. Berichten zufolge tranken sie auch Pol Roger Champagner.





Die Hochzeitstorte




Nach diesem Empfang ging es in das Haus der Yorks der Royal Lodge.






Um 1662 stand dort ein kleines Haus im Queen Anne Stil.
Ab 1750 wurde es zusammen mit der benachbarten Molkerei genutzt.

Ab Mitte des 18. Jahrhundert lebt dort der Künstler Thomas Sandby als stellvertretender Ranger des Great Park.
Das haus wurde damals als das Deputy Ranger Haus bekannt.

Nach Sandbys Tod wurde es ca. 1762 veregrößert und war die heimat des Gerichtsvollzieher Joseph Frost und später des General Superintendenten of Farms.

1812 zog dort George, Prinz of Wales vorrübergehend ein nachdem er Prinzregent wurde.
Änderungen und Ergänzungen wurden von John Nash durchgeführt.



Nach 1830 befahl König Wilhelm IV einen großen Teil abzureissen.

1840 wurde es dann wieder zur Residenz und diente bis 1843 und 1873 bis 1931 als Unterkunft für verschiedene Offiziere es Königshauses.

1931 gewährte König George V. dem Herzog und der Herzogin von York (später König George VI. und Königin Elisabeth) die Royal Lodge als Landsitz.

In den 1930er Jahren wurde an jeder Flanke Flügel angebracht.

Das Hauptgebäude verfügt über 30 Zimmer, darunter 7 Schlafzimmer

Nach dem Tod von George VI im Jahr 1952 benutze Queen Mum weiterhin das Haus als eines ihrer Landsitze wo sie auch im März 2002 starb.

2003 pachtete Prinz Andrew, Herzog von York für 75 Jahre das Haus. Der Pachtvertrag sieht vor das er alles auf eigene Kosten erhalten muss.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zog Andrew 2004 mit seinen beiden Töchtern dort ein, da er aus seinem Haus Sunninghill Park auszog welches er seit seiner Hochzeit mit Sarah Ferguson bewohnte, 
Auch nach der Scheidung blieb das Paar befreundet und 2008 zog auch Sarah in die Royal Lodge.

In dieser Lodge also feierte das Paar den Abend.

Das Abendkleid wurde von dem amerikanischen Designer Zac Posen kreiert

Auch am Samstag feierte das Paar mit Freunden und Familie.
Laut "The Telegraph" war das Motto für den zweiten Tag "Victoriana".
Es wurde gefeiert mit Riesenrad, Kokoshu? Food Truck servierten Pulled Pork Sliders zu Cornish Fish und Chips, Cup Cakes, Eis, Candyfloss.

Der Gärtner der Familie beschrieb es als "höllische Party".
Bloddy Marys wurde gereicht um den Kater vom Vorabend zu besiegen und Robin Williams gab eine Aufführung.

Gefeiert wurde von 14.00 Uhr bis 2.00 Nachts.

Am Samstag gab es dann auch die offiziellen Hochzeitsfotos.




Auch Eugenies Brautstrauss wurde der Tradition folgend auf das Grab des unbekannten Soldaten in der Westminster Abbey niedergelegt.


Queen Mum rief diese Tradition bei ihrer Hochzeit mit König George VI. aus.

Es sollte eine Erinnerung an ihren Bruder Fergus sein der 1915 in der Schlacht von Loos während des 1. Weltkrieges getötet wurde.
Eugenies Brautstrauss wurde von Patrice van Helden Oakes entworfen und besteht aus Maiglöckchen, Stephanotis Kernen, blaue Diesteln, weißen Sprayrosen, Efeu und Myrte.

Wann und wo die Flitterwochen stattfinden ist nicht bekannt.

Prinzessin Eugenie wird ihren königlichen Titel, also Prinzessin, behalten.
Allerdings wird sie die Bezeichnung "von York" fallen lassen und wird offiziell "HRH Princess Eugenie, Mrs. Jack Brooksbank" heissen.

Auch wurde spekuliert das ihr Mann den Titel "Earl of Northallerton" bekommen soll, allerdings wurde es von der York Familie nicht bestätigt.

                           Die Hochzeitstiara


Prinzessin Eugenie trug zu ihrer Hochzeit eine Kokoshnik Tiara die schon sehr lange nicht mehr gesehen wurde.

Hier haben wir den Post dazu.

Die Ohrringe die sie trug waren ein Geschenk ihres Mannes und hatten auch jeweils einen Smaragd.



Quelle: Wikipedia, Youtube, Google, Twitter.

Montag, 17. September 2018

Sotheby Juwelenversteigerung der Bourbon Parma Familie



Am 12.11.2018 findet in Genf bei Sothebys eine Auktion mit herrlichen Juwelen der Familie Bourbon-Parma statt.
Einige Stücke waren 200 Jahre nicht mehr gesehen worden.

Diese Schmuckkollektion ist eine der wichtigsten die jemals versteigert wurden.

Die Bourbonen Familie gab es bereits im 13. Jahrhundert.

Das Haus der Bourbonen ist in seinem Mannesstamm, eine Nebenlinie des französischen Königsgeschlecht der Kapetinger, abstammend von Prinz Robert von Clermont (*1256; +07.02.1317; Sohn von König Ludwig IX und Margarete von der Provence).
Somit ist er der Stammvater des bis heute existierenden Hauses Bourbon.

Die Familie ist mit den wichtigsten Herrscherfamilien Europas - von den Boubonen bis zu den Habsburgern - verbunden.

Mitglieder der Linie sind Könige von Frankreich und Spanien, Kaiser von Österreich und die Herzöge von Parma.

Die Linie Bourbon-Parma ist eine italienische Nebenlinie der spanischen Bourbonen und geht auf Philipp, Infant von Spanien (1720-1765), den vierten Sohn des spanischen Königs Philipp V.(1683-1746) zurück.

1748 legte der "Frieden von Aachen" (ein am 18. 10.1748 abgeschlossenes völkerrechtliches Vertragswerk, welches den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete) die Übertragung der italienischen Herzogtümer Parma, Piacenzaund Guastalla auf Philipp von Boubon-Parma fest.

Damit konnten die spanischen Boubonen ihren seit 1731 besthenden Anspruch auf das Erbe der Elisabetta Farnese (1692-1766) der zweiten Gattin Philipps V. und Mutter Philipps von Bourbon-Parma, durchsetzen.

(Philipp italienisch Felipe)




Der aktuelle "Leiter" der königlichen und herzöglichen Familie der Bourbon-Parma ist Prinz Charles ( Carlo) Xavier von Bourbon-Parma, Herzog von Parma und Piacenza.




Er wird allgemein als Thronprätenden des betrachteten Herzogtums Parma unter dem Namen Karl V. und die Abschnitte der Carlist Bewegung, als Thronprätendenten Spanien mit dem Namen Carlos Javier I. (ital.: Carlo Saverio) dargestellt.

( Als Thronprätendenten bezeichnet man eine Person, die anspruch auf einen Thron erhebt, aber nicht offiziell als Monarch anerkannt ist).

Geboren wurde er in Nijmegen in den Niederlanden. Seine Eltern sind Carlo Ugo di Borbone-Parma und Irene von Oranien-Nassau, Tochter von Königin Juliane der Niederlande.




Als Carlo 11 Jahre alt war ließen sich die Eltern scheiden und er zog mit seiner Mutter und seinen Brüdern in den Soestdijk Palast, der damaligen Residenz von Königin Juliane und Prinzgemahl Bernhard.

In seinen Dekreten verwendet Charles Xavier die Worte: „Seine Königliche Hoheit Prinz Charles Xavier von Bourbon, Leiter des Königlichen Hauses von Bourbon-Parma, durch die Gnade Gott und erblichen Herzog von Parma, Piacenza und dem Vereinigten Neben

Es ist 1173 ° in der Thronfolge des Vereinigten Königreiches von England.


Am 12. Juni 2010 heiratete er die Holländerin Annemarie Gualtherie van Weezel.


Die kirchliche Trauung fand am 20.11.2010 in der Abtei von La Cambre Abbey statt.
Zu diesem Zeitpunkt war Carlo schon der neue Herzog von Parma da sein Vater am 18. August in Barcelona starb.
Vor seinem Tod ernannte er seine Schwiegertochter zur Gräfin von Molina.

Das Paar hat 3 Kinder:

HRH Prinzessin Luisa Irene Konstanz Anna Maria di Borbone-Parma (* 9. Mai 2012 in Den Haag), Marchesa di Castell'Arquato.


HRH Prinzessin Cecilia Maria Giovanna Beatrice von Borbone-Parma (* 17. Oktober 2013 in Den Haag), Gräfin von Berceto.

HRH Prinz Carlo Enrico Leonardo von Borbone-Parma (* 24. April 2016 in Den Haag), Prinz von Piacenza, dynastischer Erbe.

Die Titel verlieh er seinem Sohn am 25. September 2016 und seinen Töchtern am 29.September 2017.

Nach all diesen Informationen verstehe ich nicht wie man solche Schmuckstücke verkaufen kann.

Ich glaube nicht das die Familie Not leidet und das Geld dringend braucht.

Es ist mir wieder einmal ein Rätsel.

Jedes der angebotenen Stücke erzählt eine Geschichte und wird nun aus der Familie gerissen.

Kommen wir nun zu den angebotenen Stücken...

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Diese Saphirbrosche mit Diamanten hat ein Gewicht von 30,70 Karat und wurde um 1900 gefertigt.

Prinzessin Isabelle de Croy, Erzherzogin Frederic von Österreich schenkte sie ihrer Tochter Erzherzogin Marie Anne von Österreich anlässlich ihrer Hochzeit mit Prinz Elie de Bourbon-Parma im Jahr 1903.

rechts sehen wir Isabell de Croy und links ihre Tochter mit der Brosche am Kleid

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Diese wunderbare Diamant Tiara war ein Geschenk des Kaisers Franz Josef von Österreich an seine Nichte Marie Anne von Ösrterreich-Teschen zu ihrer Hochzeit mit Prinz Elias von Parma.

Er überbrachte es ihr sogar persönlich.

Kreiert wurde sie von Köchert und enthält einen besonders schönen Solitär oben in der Spitze.

In den Archiven von Köchert wird das Stück mit 20000 Kronen bezeichnet und somit eines der grössten Geschenke an eine Erzherzogin zur Hochzeit.

Mir ist leider kein Bild bekannt in dem sie es trägt.

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Diese wunderbare Brosche oder Anhänger stammt aus dem Jahr 1869. Wunderschöne Brillanten gefast in Goldfäden.

Diese Brosche/Anhänger war ein Hochzeitsgeschenk von Charles III. Herzog von Parma und Piacenza an seine Schwiegertochter Prinzessin Marie Pie de Bourbon-Siciles mit Prinz Robert der Bourbon-Parma 1869.


Leider habe ich auch hier kein Bild vom Tragen der Brosche/Anhänger.

Allerdings ist die Brosche/Anhänger dann im weiteren Verlauf an Maria Anna von Österreich-Teschen gegangen und auf dem unteren Bild trägt sie den Anhänger an einem Samtband am Hals.



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Dieser Traum von einem Anhänger gehörte einst Marie Antoinettes.


Bekannt für ihre Extravaganz und die Pracht und Fülle ihres Hofes, wurde Königin Marie Antoinette oft mit Perlen dargestellt.

Und natürlich musste sie die größten und schönsten Perlen ihrer Zeit haben und tragen.

Dazu gehörte dieses imposante Prachtstück.

Der Diamantanhänger, bestehend aus einem Solitär und einer Diamantschleife, hält eine natürliche Perle von außergewöhnlicher Größe von 26 mm x 18 mm.

Der geschätzte Wert beläuft sich auf 1 - 2 Millionen Dollar.

Im Jahr 1792 wurde die königliche Familie im Pariser Tempel, einem befestigten ehemaligen Klosterkomplex gefangen gehalten.

Louis XVI und Marie Antoinette wurden 1793 von der Guillotine hingerichtet.

Ihr 10 jähriger Sohn Louis XVII starb in Gefangenschaft.

Ihr einziges überlebendes Kind, Marie Therese de France, 1778-1851, " Madamme Royal" genannt, wurde im Dezember 1795 nach 3 Jahren in Einzelhaft entlassen.




Auch hier habe ich keine Porträts die das tragen des Anhängers zeigt.

Nachdem sie vom Tod ihrer Mutter und ihres Bruders erfahren hatte, wurde sie nach Österreich geschickt, da war sie 17 Jahre alt.

Bei ihrer Ankunft in Wien 1796 erhielt sie von ihrem Cousin, dem Kaiser, den Schmuck ihrer Mutter.
Darunter auch dieser Anhänger.

Da sie zeitlebens keine eigenen Kinder hatte, vermachte sie einige ihrer Juwelen ihrer Nichte und Adoptivtochter Louise von Frankreich (1818-1864, Herzogin von Parma und Enkelin von Charles X. König von Frankreich).

Der Diamant und Perlen Anhänger war dabei und hier haben wir auch ein Porträte das sie beim tragen zeigt.


Sie trägt den Anhänger an einer zweireihigen Perlenkette, wobei auffällt das der große Solitär nicht sichtbar ist.

Es könnte möglich sein das der Diamantsolitär abnehmbar ist/war und durch eine Perle ersetzt werden konnte oder aber er war nie da und wurde erst später hinzugefügt.
leider habe ich kein Foto von Marie-Antoinette wo man es sehen könnte.

Louise wiederum vermachte den Anhänger und andere Schmuckstücke ihrem Sohn Robert I. (1848-1907) dem letzten regierenden Herzog von Parma.

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Diese beiden Schmuckstücke bekam Maria Anna von Österreich-Teschen zur Geburt ihres 1. und 2. Sohnes von ihrem Vater geschenkt.

Die Diamant-Schleifen Brosche, geschmückt mit einem 6,89 karätigen burmesischen Rubin bekam sie zur Geburt ihres 1. Sohnes Karl Ludwig (1905-1912).
Die Brosche trug Maria Anna auch als Haarschmuck.


Hergestellt wurde sie Bachruch, ein bedeutender Juwelier in Ungarn, der eine ständige Vertretung in Frankreich hatte.
Schätzwert 200.000 - 300.000 Dollar.

Bei der Geburt des zweiten sohnes bekam sie von ihrem Vater einen wunderbaren großen Ring mit einem orange-rosafarbenden Diamanten in einem Diamantenkreis gefasst.
Der Stein wiegt 2,44 Karat.
Schätzpreis ca. 120.000-180.000 Dollar.

Insgesamt hatte Maria Anna 8 Kinder. 
Ob ihr Vater bis zu seinem Tod bei den anderen Kindern auch so spendabel war ist mir im Moment leider nicht bekannt.

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Ein weiters besonderes Schmuckstück ist die Demi-Parure.
Die einzelnen diamanten wurden zu dieser Parure zusammengestellt.
Dabei handelt es sich um 5 Solitär Diamanten die einst Marie-Therese de France gehörten, Diamanten aus dem Schwert des Herzogs von Berry, Vater von Louise, und Diamanten aus der Sammlung von Prinzessin Isabelle de Croy.

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Die herrlichen Ohrhänger gehörten Maria Therese von Savoyen.
Sie war von 1847-1849 Herzogin von Parma.

Leider sind keine weiteren Details bekannt.

Schätzwert 150.000-250.00 Dollar



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Eine weitere Besonderheit ist diese Perlenhalskette.

Wobei man nicht genau weiß wie sie zustande gekommen ist.
In einigen Berichten wird erklärt das nur die Perlen aus dem Nachlass von Kaiserin Marie Antoinette stammen und die Kette später gemacht wurde.

Es handelt sich um 331 natürliche Perlen.


Genauso verhält es sich bei diesen Perlen Ohrringen.

Auch hier sind keine genauen Infos bekannt.






So, nun warten wir den 12.11.2018 ab und sehen was passiert.




Quelle: Sotherbys, Google, Wikipedia